Soziale Marktwirtschaft in globalen Dimensionen denken.

Planwirtschaft und völlig freier Wettbewerb sind zwei Systeme, die sich langfristig nicht bewähren. Bewährt hat sich hingegen die Soziale Marktwirtschaft, die als freier Wettbewerb mit Ordnungsrahmen zu verstehen ist.

Der national gestaltete Ordnungsrahmen stößt in Zeiten der Internationalisierung allerdings an Grenzen. Heute werden die Spielregeln durch die globale Wirtschaft gesetzt. Europa beginnt dies zu erkennen und will gegensteuern.

Daher braucht Europa jetzt eine Vertiefung, eine Koordination von Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik, um eine gemeinsame europäische Strategie zu ermöglichen, die wieder in eine globale Strategie eingebunden werden muss. In der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir alle Lehrgeld bezahlt. Doch niemand zahlt gerne doppelt. Daher mache ich mich für deutlich besser abgestimmte Rahmenbedingungen auf europäischer und internationaler Ebene stark.

Dr. Christoph Leitl

Dr. Christoph Leitl