Zitate


Christoph Leitl über Weiterentwicklung

"Österreich hat viele Nischenplayer, die in ihren Bereichen Technologieführer sind. Die Schwerpunktbildung muss auf diese Besonderheiten Rücksicht nehmen und flexibel genug sein, neue Themen aufzugreifen" (Leitl 23.11.2009)



Christoph Leitl über Europa

"Mit diesen beiden neuen Spitzenposten hat Europa endlich Gesichter, die Kontinuität und Stabilität gewährleisten. Dem Traum von der einen europäischen Telefonnummer, die es in Krisenfällen zu kontaktieren gilt, sind wir ein gutes Stück näher gekommen" (Leitl 20.11.2009)

"Europa muss mehr sein als die Addition von 27 Ländern, es muss gerade jetzt für Werte, Partnerschaft und Nachhaltigkeit stehen. In einer schwierigen Zeit, wie wir sie in den vergangenen Monaten erlebt haben, ist es umso wichtiger, von den erfolgreichsten Ländern zu lernen" (Leitl 19.11.2009)

"Die EU ist Österreichs Lebensversicherungspolizze in der globalisierten Welt. Das hat sich ganz besonders in den schwierigen Monaten nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise gezeigt, die wir ohne den Euro und den Schutzschild der EU nicht so gut überstanden hätten" (Leitl 4.11.2009)

„Die EU ist nur dann stark, wenn sie die Bürgerinnen und Bürger hinter sich weiß“ (Leitl 4.11.2009)

"Europa steht vor immensen Herausforderungen. Nach dem Ende der wirtschaftlichen Talfahrt geht es jetzt darum, die Segel rasch in Richtung Wachstum und Beschäftigung zu setzen." (Leitl 3.11.2009)

"Jetzt müssen die neuen Möglichkeiten auf EU-Ebene tatsächlich genützt und in konkrete Politik gegossen werden“ (Leitl 3.11.2009)

"Wir brauchen nicht nur für künftige Krisen eine Lösung sondern auch für die jetzige. Die wirtschaftliche Talfahrt ist zwar zu Ende, aber wir haben die Tücher noch nicht im Trockenen. Wenn Europa nicht handelt, könnte die mittelständische Wirtschaft bald wieder mit einer Kreditverknappung zu kämpfen haben" (Leitl 2.11.2009)

"Nur eine unabhängige Europäische Ratingagentur kann die Chancen und Risiken in Europa seriös einschätzen." (Leitl 17.9.2009)



Christoph Leitl über die wirtschaftliche Situation

"Trotz erster positiver Nachrichten darf die Wirtschaftskrise noch nicht abgehakt werden. Auch bei der Neuregulierung der internationalen Finanzmärkte auf der Ebene der G20 ist es wichtig, dass die EU stark und geeint auftritt" (Leitl 20.11.2009)

"Wenn es nicht gelingt, nun eine nachhaltige Trendwende zu schaffen, könnte diese Unsicherheit leicht in Pessimismus umschlagen und das neu gewonnene Vertrauen in die Wirtschaft im Keim ersticken" (Leitl 14.9.2009)

"Medien in Österreich müssen darauf schauen, dass nach Ende der Krise nicht zur Tagesordnung übergegangen wird." (Leitl 26.8.2009)

"Wir haben keine Finanz- und keine Krise der Realwirtschaft, sondern eine Vertrauenskrise, die sich im Finanzbereich und in der Realwirtschaft niederschlägt" (Leitl 24.8.2009)

"Die Diskussion über höhere Steuern muss im Vorfeld beendet werden, denn sie ist schädlich für den Wirtschaftsstandort" (Leitl 26.8.2009)



Christoph Leitl über soziale Marktwirtschaft

"Die beste Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ist eine Wachstumspolitik" (Leitl 13.11.2009)

"Die soziale Marktwirtschaft ist nicht tot. Was es braucht, ist die Wiederbelebung der Werte, auf denen sie fußt: Fleiß, Leistungsbereitschaft, die Förderung von Leistungswillen und -fähigkeit sowie Mut zu Innovationen." (Leitl 26.8.2009)

"Wir müssen 5 Grundregeln für eine soziale Marktwirtschaft installieren. Wir brauchen solide Kaufleute statt Zocker, Nachhaltigkeit in Betrieben und Gesellschaft statt kurzfristiger Gewinnorientierung. Wir brauchen Seriosität statt Spekulation, Gesamtverantwortung statt Egoismus und Augenmaß statt Gier." (Leitl 25.6.2009)



Christoph Leitl über die Ziele des Österreichischen Wirtschaftsbundes

"Wir können keinen Kostenwettbewerb gewinnen, aber sehr wohl einen Qualifikations- und Innovationswettbewerb." (Leitl 14.10.2009)

"Ich investiere lieber jetzt und unterstütze damit Wachstum, Beschäftigung und die Umwelt, statt ab 2012 Strafe für die Verfehlung der Kyoto-Ziele zu zahlen."
(Leitl 13.10.2009)

"Den Siegestreffer kann Österreich mit der Sanierung der öffentlichen Haushalte erzielen" (Leitl 13.10.2009)

"Die Hauptfrage ist: Wollen wir die notwendigen Reformen setzen oder wollen wir nach Ende der Krise höhere Steuern zahlen. Wer heute schon von beidem redet, wird am Ende nur eines haben: höhere Steuern und Abgaben." (Leitl 13.10.2009)

"Wir müssen den Weg der nachhaltigen Gesundung gehen" (Leitl 5.10.2009)

"Wenn Große Gewinneinbußen haben, muss man sehen, von wo die Steuerreinnahmen herkommen. Jetzt in die Kleinen zu investieren, ist der richtige Zeitpunkt, schließlich sind schöne Rückflüsse ins Budget zu erwarten"
(Leitl 17.9.2009)

"Es gibt nur wenige Länder, die über Sozialleistungen und Steuern zugunsten der schwächeren Einkommensbezieher so massiv umverteilen wie Österreich. Und Sozialminister Rudolf Hundstorfer arbeitet massiv an einer Grundsicherung."
(Leitl 8.4.2009)



Christoph Leitl Statement

"Nicht zu handeln heißt fahrlässig zu handeln. Wer sich heute Reformen verweigert, ist mit schuld an den Schulden, an denen unsere Kinder und Kindeskinder schwer zu tragen haben werden" (Leitl 26.8.2009)

"Das Licht am Ende des Tunnels wird immer stärker - trotzdem kann es immer noch leicht wieder ausgehen" (Leitl 14.9.2009)

"Wir haben in Österreich zu viele Baustellen, aber viel zu wenig Maurer, welche die Steine in die Hand nehmen. Aber bevor die Handwerker zu arbeiten beginnen, sollten vorher noch die Planer in Aktion treten, die den Mut aufbringen, solche Projekte auch in Angriff zu nehmen" (Leitl 24.8.2009)

"Der Wettbewerb im Briefdienstebereich ist bei uns noch ein äußerst zartes Pflänzchen. Wenn man es jetzt mit Regelungen wie diesen übergießt, wird es hierzulande womöglich niemals zur Blüte gelangen.“ (Leitl 20.4.2009)

"Die großen Vermögen haben sich in Sicherheit gebracht - und die kleinen Vermögen und Hausbesitzer will ich nicht höher belasten." (Leitl 20.4.2009)

"Wir haben diese Krise nicht verschuldet, wir können uns ihr leider auch nicht entziehen - aber wir können und werden besser sein als die anderen" (Leitl 5.5.2009)



Christoph Leitl über Unternehmerinnen und Unternehmer

"EPU sind damit stabile Anker in einer ansonsten stürmischen Zeit" (Leitl 17.9.2009)

"Für ein exportorientiertes Land wie Österreich ist es von zentraler Bedeutung, dass unsere Betriebe auch in Zukunft eine Nabelschnur zur Welt haben" (Leitl 31.7.2009)